Poppenweiler: Busverkehr muss besser werden

CDU-Stadtteilgespräch mit Rundgang in Poppenweiler am 23.04.2019

„Der Busverkehr in Poppenweiler muss verbessert werden“, forderte Armin Klotz, der den Rundgang durch den Stadtteil Poppenweiler führte. „Viele Busse kommen deutlich zu spät oder fallen ganz aus – Poppenweiler darf nicht abgehängt werden“, meinte Armin Klotz. Hierzu erklärte der CDU Fraktionsvorsitzende Klaus Herrmann, dass Ludwigsburg ein sehr gutes und leistungsfähiges Busnetz habe. Im Dezember 2018 wurde die Buskonzession für die nächsten zehn Jahre vergeben. Verspätungen seien oftmals durch Baustellen oder Staus nicht zu vermeiden, mehrfach völlige Busausfälle dürfe es aber nicht geben. Dies müsse angestellt werden.
Lobend erwähnte Armin Klotz den Umbau der Grundschule. Wichtig sei es auch, dass man das Lehrschwimmbecken nicht geschlossen habe, wie es von der Stadtverwaltung geplant war. Kinder müssen die Möglichkeit erhalten, bereits in der Grundschule schwimmen zu lernen. Stadtverbandsvorsitzender Maik Stefan Braumann meinte dazu, dass es in Ludwigsburg insgesamt acht Schwimmbäder gebe. Diese Vielfalt wolle man erhalten.
Wichtig ist für Poppenweiler der Bau einer Sporthalle. Jürgen Vater hält eine zweiteilige Sporthalle für unbedingt erforderlich. Der Bedarf an weiteren Sportmöglichkeiten in Poppenweiler sei groß, die Vereine hätten dann auch die Möglichkeit, weitere Angebote zu machen.
Von Marbach kommend werde oft viel zu schnell in den Ort gefahren. Armin Klotz hält daher einen Kreisverkehr bei der Baumschule Müller oder an der Straße „beim Ring“ für wichtig, „dadurch wird die Geschwindigkeit der PKWs verringert und die Sicherheit innerorts erhöht.“ Die vor kurzem eingerichtete Pump Track ist eine gute Einrichtung für Jugendliche geworden.
Jürgen Vater wies auf das alle zwei Jahre in Poppenweiler stattfindende Ochsenfest hin. Für Vereine werde es jedoch aufgrund von Vorgaben und Protesten Einzelner immer schwieriger, solche Veranstaltungen durchzuführen. Hierzu sagte Fraktionsvorsitzender Klaus Herrmann, dass sich die CDU erfolgreich dafür eingesetzt habe, den Vereinen Zusatzkosten, die durch Auflagen höherer Ebenen (wie Stadt, Kreis, Bund, EU) entstehen, ganz oder teilweise ersetzt werden müssen.  
In der Gaststätte Lembergblick wurden die angesprochenen Themen noch ausführlicher besprochen.